Heil und Heilung (einst und jetzt)

Die Geschichte von Dorothea Trudel fasziniert auch heute. In der aus Amerika kommenden Heilungsbewegung wird ihr Name häufig genannt. Das Interesse ist meistens auf die vielen Heilungen gerichtet, die sie erleben durfte. Die Gesundheit des Leibes war allerdings nicht ihr Hauptanliegen. Dieses war vielmehr, dass Menschen Jesus Christus fanden als ihren Herrn und Erlöser. Das Bekenntnis der Sünden war sehr wichtig. Wenn die Seele gesund wurde, stellte sich sehr häufig auch die Heilung des Körpers ein.

Samuel Zeller sagte: «Gott hat in seinem Reiche nicht nur ein Sanitätsdepartement, sondern auch ein Erziehungsdepartement.» Er wollte damit sagen, dass es Gott nicht darum geht, dass alle Kranken gesund werden, sondern dass sein Ziel oft darin besteht, sie durch Krankheit zu erziehen. Die entstehende Pfingstbewegung betrachtete man mit einem gewissen Misstrauen. Der Dienst der Handauflegung, der in den letzten Jahren eher selten gewünscht wurde, wird immer noch angeboten. Jesus Christus ist der gleiche, gestern, heute und in Ewigkeit.

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Viele sehen Gottes Wirken heute auch dort, wo jemand durch die Hand der Ärzte geheilt wird. Ich denke, das ist richtig.

 

Pfr. Urs Sommer, Gesamtleiter Bibelheim Männedorf